Für Anna sind es die ersten Paralympics. Ihre Lieblingsdisziplin ist Slalom. "Auf Schnee komme ich überall hin wie alle anderen auch", erklärt die junge Skiläuferin auf ihrer eigenen Internetseite. Anna ist von Geburt an querschnittsgelähmt. Im normalen Leben kann sie sich deshalb nur mit einem Rollstuhl fortbewegen. Auf ihren Skiern ist deshalb ein Sitz angebracht.
"Die Leute sollen sehen: So geht´s auch, man kann seinen Weg machen", erklärt Anna. Die Schülerin investiert viel Zeit in ihr Training.
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In der kanadischen Stadt Vancouver messen sich die besten Sportlerinnen und Sportler mit körperlicher Behinderung. In den Disziplinen Ski Alpin, Ski Nordisch, Biathlon, Rollstuhl-Curling und Sledge Eishockey geht es um Höchstleistung.
"Ich bewundere alle Sportlerinnen und Sportler für ihre Leidenschaft, ihre Zielstrebigkeit und ihre großartigen Leistungen", lobte die Kanzlerin vor Beginn der Winterspiele.
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"Grundsätzlich fasziniert mich der Gedanke, an die eigenen Grenzen zu gehen und mit Disziplin und Willenskraft Höchstleistungen zu erbringen. Deshalb habe ich großen Respekt vor unseren Athletinnen und Athleten, die sich für das tägliche Training immer neu motivieren und auch von Rückschlägen nicht entmutigen lassen", sagte Merkel.
Auch Wilhelm Brem nimmt an den Winter-Paralympics teil. Er startet in der Disziplin Biathlon: einer Kombination aus Skilanglauf und Schießen. Ganz schön mutig – denn Wilhelm Brem ist blind. Hilfe bekommt er von seinem Begleiter. Der fährt vor und ruft ihm Informationen zur Strecke zu. Auf diese Hilfe ist Wilhelm Brem angewiesen.
Beim Schießen verlässt er sich auf sein Gehör. Sein Ziel ist eine Medaille.
Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern drückt Bundeskanzlerin Angela Merkel fest die Daumen: "Ich bin davon überzeugt, dass auch die deutschen Sportlerinnen und Sportler bei den Paralympischen Spielen unser Land in Kanada wieder vorbildlich vertreten werden".