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Die Aussichten: sonnig und heiß

Mo, 12.07.2010
Drei Jungen springen von einem Steg in einen Fluss
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Foto: picture-alliance/ dpa
Wie wird das Wetter?
Puh, ist das warm! Ob es morgen wohl etwas kühler wird? Oder gibt es sogar Gewitter? Antworten auf diese Fragen liefert täglich der Wetterbericht. Die Daten für den Wetterbericht kommen vom Deutschen Wetterdienst. Diese Wetterdaten sind für viele Menschen sehr wichtig, zum Beispiel für Piloten oder Bauern.
"So wie das Wetter am Siebenschläfer-Tag ist (das ist der 27. Juni), so wird es sieben Wochen sein." Diese alte Bauernregel trifft zwar manchmal zu, aber so richtig darauf verlassen sollten sich Landwirte lieber nicht. Besser ist es da, sich beim Deutschen Wetterdienst zu informieren. Der beobachtet das Wetter und gibt den Bauern viele Tipps. Er sagt zum Beispiel, wann ein guter Zeitpunkt ist, um Gemüse zu pflanzen, Getreide zu ernten oder Heu zu trocknen.
 

Wetter für alle

 
Aber nicht nur die Landwirte brauchen den Wetterdienst. Es gibt auch Wetter für Piloten (das Flugwetter), für Seeleute (das Seewetter) oder für Menschen mit Allergien (das Biowetter). Eigentlich gibt es kaum jemanden, der nicht am Wetter interessiert ist.
 
Alles in allem macht der Deutsche Wetterdienst rund 90.000 Vorhersagen im Jahr. Und ungefähr 20.000 Mal warnt er vor Gewittern, Stürmen oder anderen komplizierten Wetterlagen wie Glatteis.
 
Um diese Vorhersagen machen zu können, werten die 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Wetterdienst unzählige Daten aus. Die Daten kommen von Wetterstationen auf der ganzen Welt. Etliche Wetterstationen fahren zum Beispiel auf Schiffen umher oder steigen als Wetterballon in die Luft. Der Deutsche Wetterdienst existiert übrigens schon seit 1952. Er ist ein Unterbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
 

Alles übers Wetter

 
Das aktuelle Wetter, die Wetteraussichten und viele Informationen rund ums Wetter gibt es auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes. Das Wetterlexikon erklärt, was "Anglerwetter" ist oder ein "Zyklonenfriedhof". Wer überlegt, später das Wetter zum Beruf zu machen, wird in der Rubrik "Berufsbild Wetterfrosch" fündig.
 
Auf seiner Webseite erklärt der Wetterdienst auch, wie Wetter überhaupt entsteht und wie es sich vorhersagen lässt. Wer das aber nicht nur nachlesen, sondern miterleben möchte, kann den Wetterpark in Offenbach besuchen. In Offenbach am Main hat der Deutsche Wetterdienst auch seine Zentrale. Im Wetterpark könnt ihr erfahren, warum Nadelbäume beim Blitzschlag splittern, warum der Himmel blau ist und was Wolken über das Wetter verraten.