Ihrer Reise haben sie den Namen gegeben „Zero Race“. Übersetzt bedeutet das in etwa, ein Autorennen mit Null Schadstoffausstoß. Sie wollen zeigen, dass man durchaus so lange Strecken mit einem Auto zurücklegen kann, ohne die Umwelt zu belasten. So fahren nicht nur alle Autos mit Strom, sondern ihr Strom stammt auch aus erneuerbaren Energien (zum Beispiel aus Wind, Sonne oder Wasser).
Auch in Berlin machten diese flotten Flitzer Stopp. Viele Menschen umringten die Autos neugierig. Unter ihnen natürlich auch Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Autos, die keine schädlichen Gase ausstoßen, interessieren ihn natürlich sehr. Der Minister durfte sogar in einem der „Öko-Rennwagen“ Platz nehmen – aber nur als Beifahrer.
Umbruch
Gestartet sind die Elektroautos am 15. August in Genf (Schweiz). Ihr Ziel ist Cancun in Mexiko. Dort findet in diesem Jahr eine wichtige Weltklimakonferenz statt. "Mit unserem Erscheinen wollen wir die Staatenlenker inspirieren, weiter für den Planeten zu kämpfen", sagt der Schweizer Rennleiter Louis Palmer. Am 22. Januar 2011 werden die Teilnehmer in Genf zurückerwartet.
Einen Teil der Reise werden die Elektroautos mit dem Schiff zurücklegen. Denn, wenn die Flitzer auch schnell sind, übers Wasser zwischen Europa und Amerika können sie dennoch nicht fahren.
Umbruch
Das „Zero Race“ ist nicht das erste Projekt des Schweizers. Bereits vor zwei Jahren fuhr er mit einem selbstgebauten Sportwagen um den Globus. Rund 55.000 Kilometer legte der Solarpionier damals in 18 Monaten zurück. Er gilt seitdem als erster Mensch, der die Erde in einem Fahrzeug umrundete, dass durch Solarenergie angetriebenen wird.
"Bei der ersten Tour habe ich rund 700 Millionen Menschen über die Medien mit meinen Anliegen erreicht“, sagte Palmer. „Mit diesem Rennen soll sich die Elektromobilität nachhaltig in die Köpfe einprägen"
Einen einflussreichen Unterstützer hat das „Zero Race“ an diesem Tag mit Sicherheit gewonnen: Bundesumweltminister Norbert Röttgen.