Aber das Meiste im Unterricht versteht Natascha schon, denn sie lernt fleißig die deutsche Sprache. Auch mit ihren Mitschülern versteht sie sich meist gut und zwei Freundinnen hat Natascha auch gefunden.
Nur manchmal tauchen Worte auf, die Natascha noch nicht kennt. Die lässt sie sich dann von ihren Freundinnen erklären. Natascha fühlt sich wohl in ihrer neuen Klasse. Doch manchmal hat sie auch Heimweh nach ihren Freunden in Russland.
Auch die Eltern von Natascha lernen fleißig Deutsch. Für sie ist es wichtig sich in der neuen Sprache ausdrücken zu können. Schnell wollen sie auch in Deutschland wieder in ihren Berufen arbeiten. Nataschas Mama ist Lehrerin und ihr Papa ist Feuerwehrmann. Doch dazu benötigen sie die deutsche Sprache.
Umbruch
Sie gibt deshalb viel Geld für Kurse, die nicht nur die deutsche Sprache vermitteln. In den Kursen lernen die Menschen auch etwas über die deutsche Geschichte und unser Leben.
Außerdem gibt es seit fünf Jahren einen so genannten Integrationsgipfel im Kanzleramt. Bundeskanzlerin Angela Merkel bespricht dort mit Politikern und Fachleuten, wie die Menschen aus fremden Ländern besser mit uns leben können.
Integration ist ein Fremdwort aus dem Lateinischen. Es bedeutet so viel wie „eingliedern“, „einordnen“ oder „einbeziehen“.
Umbruch
Da arbeiten heute noch sehr wenige Menschen, die aus fremden Ländern zu uns kamen.
So sollen sich auch die Bedingungen für Nataschas Mama und Papa verbessern, damit sie auch in Deutschland in ihren alten Berufen arbeiten können. Doch dazu ist die deutsche Sprache sehr wichtig. Aber das haben Natascha, ihre Mama und ihr Papa schon längst erkannt.