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Auch wenn du dir das jetzt noch nicht vorstellen kannst: Fast alles, was du in der Schule lernst, ist wichtig für dein Leben. Du lernst lesen, schreiben und rechnen. Du erfährst spannende Dinge aus Mathematik, Physik und Geschichte. Du findest heraus, welche Fächer dir Spaß machen und welcher Beruf zu dir passt.
Während der Schulzeit entdeckst du aber noch viel mehr: wie wichtig es ist, Freundschaften zu knüpfen, Rücksicht zu nehmen und Hilfe zu leisten. Du lernst deine besten Freunde kennen. Du verstehst, Probleme auch selbstständig und ohne Hilfe deiner Eltern zu lösen.
Fakt ist: Dein Wissen macht dich einzigartig. Denn jedes Kind besitzt ganz besondere Fähigkeiten. Es gibt Rechenkünstler, Tierexpertinnen, Geschichtenschreiber. Diese Talente sind auch entscheidend dafür, welchen Beruf du wählst: ob Maschinenbauerin, Tierarzt oder Journalistin. Deine schulische Bildung hilft dir, damit du später deinen Traumberuf ausüben kannst. Und die Schulzeit bereitet dich bestmöglich auf die Berufswelt vor.
Was ist die Schulpflicht?
Bestimmt bist du wie deine meisten Freundinnen und Freunde mit sechs Jahren zur Schule gekommen. Manche beginnen die Schule schon mit fünf Jahren, einige wenige erst mit sieben Jahren. Für alle beginnt mit der Einschulung die Schulpflicht. Das heißt, dass alle Eltern ihre Kinder in die Schule schicken müssen. Und das für mindestens neun Jahre.
Das war nicht immer so. Die Schulpflicht gibt es in Deutschland erst seit ungefähr 200 Jahren. Vorher konnten nur Kinder von reichen oder adligen Eltern rechnen und schreiben lernen. Dann aber nicht in einer Schule, wie du sie kennst. Der Unterricht fand damals entweder daheim oder in Kloster- oder Fürstenschulen statt.
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Welche Schularten gibt es?
Heute gehen alle Kinder erst einmal in die Grundschule. Danach besuchen Kinder entweder die Gesamtschule, die Hauptschule, die Realschule oder das Gymnasium. Das hängt davon ab, welche Eignungen und Interessen sie haben.
Kinder mit sehr guten Noten gehen meist auf das Gymnasium. Die Schulzeit beträgt hier weitere acht Jahre, in einigen Bundesländern auch noch neun Jahre. Zum Vergleich: Auf einer Hauptschule dauert sie fünf und auf einer Realschule sechs Jahre. Das liegt daran, dass die Kinder am Gymnasium auf ein Studium vorbereitet werden.
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Kann ich auch im Internet lernen?
Lesen lernen, Matheaufgaben lösen, Englischvokabeln pauken. All das kannst du auch im Internet. Du kannst dich zum Beispiel über Lernsoftware für deinen Computer informieren. Oft findest du dort auch Rätsel und Spiele, Surftipps, Lexika und Chats. Besonders wertvoll sind hierfür spezielle Kinderseiten.
Die findest du in unseren Linktipps:
www.internet-abc.de
www.du-kannst-mathe.de
www.frag-finn.de
www.tivi.de
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Was mache ich nach der Schulzeit?
Wer einen Haupt- oder Realschulabschluss hat, beginnt meistens erst einmal eine Ausbildung und lernt einen Beruf. Derzeit kannst du zwischen ungefähr 350 Ausbildungsberufen wählen.
Zu den praktischen Berufen gehören Arzthelferin und Arzthelfer, Kfz-Mechaniker und Kfz-Mechanikerin oder Verkäuferin und Verkäufer. Am Schreibtisch arbeiten eher der Bürokaufmann oder die Reisekauffrau. Aber es gibt noch viel mehr spannende Ausbildungsberufe, wie zum Beispiel Augenoptikerin, Baustoffprüfer, Mediengestalterin oder Mechatroniker.
Alle Ausbildungsberufe findest du auf der Seite des Bundeswirtschaftsministeriums. Dort kannst du auch gleich gucken, was dich interessieren würde:
Ausbildungsberufe
Typisch für Deutschland ist die duale Ausbildung. Das heißt, dass die Auszubildenden an zwei Orten unterrichtet werden. Im Betrieb lernen sie die Arbeitsumgebung kennen und packen gleich mit an. In der Berufsschule erlangen sie das theoretische Wissen über ihren Beruf. Ein paar Bewerbungstipps findest du hier:
Bewerbungstipps
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Kann ich auch studieren?
Auch Schüler vom Gymnasium können eine Ausbildung machen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, an einer Universität oder Fachhochschule zu studieren. Dort kannst du zum Beispiel Zahnmedizin oder Maschinenbau studieren. Viele Studierende werden aber auch Forscherin oder Forscher und wollen die Geheimnisse der Natur entdecken.
Ein Studium soll nicht davon abhängen, wie viel Geld deine Eltern haben. Der Staat hilft mit dem Bafög, dass sich auch ärmere Menschen das Studieren leisten können. Genauere Informationen dazu gibt es im Internet:
Informationen zum Bafög
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Darf ich in einem anderen Land lernen?
Fremde Länder, fremde Sprachen, fremde Kulturen. Viele Jugendliche sind neugierig darauf. Sie wollen ein anderes Land am besten schon während der Schulzeit kennen lernen. Schülerinnen und Schüler können dafür zum Beispiel an Austauschprogrammen teilnehmen. Dabei gehen sie meist für ein halbes oder ein ganzes Jahr auf eine Schule in einem anderen Land. Sie erlernen eine fremde Sprache und gewinnen viele neue Freunde.
Auch Studierende und Lehrlinge haben die Chance, ins Ausland zu gehen. Und Deutschland unterstützt sie dabei. Bafög können Studierende nämlich auch im Ausland bekommen. Innerhalb von Europa ist das besonders leicht. Denn die Regierungen der Länder Europas arbeiten zusammen. Sie bestimmen die Regeln, mit denen Schülerinnen und Schüler, Studierende und Lehrlinge einfacher an ausländische Schulen wechseln.
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