Er oder sie soll bestimmte Entscheidungen für uns treffen und unsere Wünsche möglichst gut gegenüber anderen durchsetzen. Es ist klar, dass wir dabei nicht immer mit allem einverstanden sind. Dennoch: Dieses Verfahren ist entlastend und praktisch, weil ja unmöglich alle bei allem mitreden können. Die Wahl einer Vertreterin, eines Sprechers oder einer Abgeordneten ist der Anfang von Politik.
Und darum geht es beispielsweise auch bei der Bundestagswahl, nur dass die "Gruppe" hierbei besonders groß ist und wohl alles andere als einheitlich. Das macht die Sache ein wenig komplizierter: Arm heben oder einen Namen auf einen Zettel schreiben reicht nicht. Oft kennt man diejenigen, die zur Wahl stehen, gar nicht persönlich. Dadurch erscheint das Ganze ein wenig fremd.


