Kinder sind ganz wichtig für Deutschland: Ohne Kinder hat Deutschland keine Zukunft!
Deshalb unternimmt die Bundesregierung auch eine ganze Menge für Kinder. Die Bundesregierung hat einen Plan beschlossen: den Nationalen Aktionsplan für ein kindgerechtes Deutschland 2005 – 2010. Nationaler Aktionsplan
Der Aktionsplan hat über 100 Seiten und besteht aus verschiedenen Teilen, die alle etwas Wichtiges regeln. Die allerwichtigsten Punkte sind:
Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Das heißt,: Kein Kind darf benachteiligt werden, nur weil seine Eltern zum Beispiel weniger Geld haben als andere.
Kindern darf keine Gewalt angetan werden. Kein Mensch darf ihnen wehtun, sondern jeder muss Kinder respektieren.
Alle Kinder sollen gesund aufwachsen und vor Krankheiten geschützt werden.
Alle Kinder dürfen zur Schule gehen und dort gemeinsam lernen.
Diese Punkte hat sich die Bundesregierung nicht allein ausgedacht, sondern sie sind schon viel älter. Es sind nämlich Rechte, die die Vereinten Nationen, die Uno, im Jahr 1989 erarbeitet haben. All diese Kinderrechte sind in der Kinderkonvention zusammengefasst. Fast alle Mitgliedsstaaten der Uno, auch Deutschland, haben 2002 beschlossen, dass jede Regierung einen Plan erarbeiten soll, um diese Kinderrechte durchzusetzen. Deshalb gibt es den Nationalen Aktionsplan für ein kindgerechtes Deutschland. Aufgeschrieben hat ihn das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dieses Ministerium kümmert sich innerhalb der Bundesregierung besonders um Kinder und Familien.nach oben
Wie kann man das Leben der Kinder verbessern?
Es gibt viele Beispiele, wie Kinder und Familien gefördert werden: Die Bundesregierung unterstützt Eltern, sobald ein Kind auf die Welt kommt. Es gibt zum Beispiel das Elterngeld und das Kindergeld.nach oben
Wer bekommt Elterngeld und Kindergeld?
Das Elterngeld bekommen Eltern, wenn der Vater oder die Mutter nach der Geburt eine Pause in ihrem Beruf machen, um sich um das Baby zu kümmern. Für bis zu 14 Monate bezahlt der Staat ihnen dann Elterngeld. Außerdem gibt es auch noch das so genannte Kindergeld. Das heißt, dass Eltern Geld vom Staat bekommen, um ihre Kinder zu versorgen. Der Staat zahlt Eltern dieses Geld von Geburt an bis mindestens zum 18. Geburtstag ihrer Kinder. Wenn die Kinder aber zu diesem Zeitpunkt noch in der Schule oder auf der Universität sind, dann bekommen Eltern das Geld sogar bis zum 25. Geburtstag ihrer Kinder. Zurzeit sind es 154 Euro im Monat für jedes Kind. Für das vierte und alle weiteren Kinder gibt es sogar 179 Euro monatlich.nach oben
Was passiert nach der Elternzeit?
Die Bundesregierung will den Eltern aber nicht nur Geld für die Kinder zahlen. Sie will viel mehr erreichen. Sie hat nicht nur die Kinder, sondern auch die Mütter und Väter im Blick. Viele Frauen möchten heute gerne Kinder bekommen und trotzdem weiterarbeiten. Daher ist es wichtig, dass die Kleinen nach der Elternzeit gut betreut werden. Deshalb will die Bundesregierung 230.000 zusätzliche Betreuungsplätze bis 2010 vor allem für Kleinkinder unter drei Jahren schaffen.nach oben
Wofür sind Mehrgenerationenhäuser gut?
Vielleicht habt ihr auch schon mal von einem Mehrgenerationenhaus gehört. Es gibt mittlerweile 500 in ganz Deutschland. In diesen Häusern ist viel los! Wie der Name schon sagt, treffen sich in diesen Häusern mehrere Generationen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, ältere Menschen und ganz alte Menschen. In Mehrgenerationenhäusern können alle aktiv werden: Dort wird Kinderbetreuung organisiert, dort können zum Beispiel ältere Menschen den Kleinen etwas vorlesen. Meist gibt es auch eine Cafeteria. Guckt doch mal, wo bei euch das nächstgelegene Mehrgenerationenhaus ist.nach oben