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Was macht die Bundesregierung für Kunst und Kultur?

Eigentlich ist es gar nicht Sache der Bundesregierung, sich um Kunst und Kultur zu kümmern. Dafür sind nämlich die einzelnen Bundesländer, also etwa Niedersachsen oder Thüringen, zuständig.

Die Bundesregierung unterstützt aber einige tolle Projekte – auch für Kinder.

Wer sind die „Kulturagenten“?

„Kulturagenten“ - das klingt nach einer spannenden Spionagegeschichte. Es ist aber nicht nur eine Geschichte: Es gibt sie wirklich! Aber wer sind diese Kulturagenten, wo und für wen arbeiten sie?

„Kulturagenten“ sind 38 Frauen und acht Männer, die seit diesem Schuljahr an verschiedenen Schulen im Einsatz sind.

Kulturagenten im Einsatz

Vier Jahre lang werden sie bis zu drei Schulen betreuen. Ihre Aufgabe ist es, besondere Kulturangebote für diese Schulen zu entwickeln.
Die Kulturagenten machen das allerdings nicht alleine, sondern zusammen mit den Schülerinnen und Schülern, mit den Lehrerinnen und Lehrern und der Schulleitung. Auch die Eltern sind dabei. Und vor allem arbeiten sie dabei mit Künstlerinnen und Künstlern der Stadt zusammen, mit dem Theater oder dem Museum des Ortes, dem Musikorchester, der Musikschule, der Stadtbibliothek und und und... Dadurch entstehen dann spannende gemeinsame Projekte wie Aufführungen, Konzerte und Projekttage.
Kulturagenten gibt es im Moment in fünf Bundesländern: in Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Insgesamt sind 138 Schulen dabei. Geld für dieses Programm geben die Kulturstiftung des Bundes, die Stiftung Mercator und die mitmachenden Bundesländer.

Willst du mehr über das Programm "Kulturagenten" wissen? Hier findest du weitere Informationen:

Kulturagenten

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Kann meine Schule bei den „Schulkinowochen“ mitmachen?

„Schulkinowochen“ – das hört sich gut an: statt zur Schule ins Kino gehen und spannende Filme gucken. Wer will das nicht? Dazu kommen aufregende Gespräche mit Filmemachern, kurzweiliger Unterricht über spannenden Filmstoff, interessante Diskussionen in der Klasse ...


Die „Schulkinowochen“ gibt es überall in Deutschland. Es machen schon über 640.000 Schülerinnen und Schüler mit. 780 Kinos sind dabei. Damit ist es das größte Projekt dieser Art in ganz Europa. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt das Projekt.


Auch deine Schule kann mitmachen. Bewerben können sich deine Lehrerinnen und Lehrer für euch.

Infos zu den Schulkinowochen

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„Beethoven mobil“ – was ist das?

„Beethoven mobil“ ist ein besonderes Projekt, das es nur in Bonn gibt und das die Bundesre-gierung auch fördert. Dort steht das Beethoven-Haus - das Haus, in dem der berühmte Kom-ponist Ludwig van Beethoven vor über 240 Jahren geboren ist. In diesem Beethoven-Haus kann man alles über den Komponisten erfahren und sein Geburtszimmer sehen. Es gibt immer wieder neue Ausstellungen und Konzerte mit seiner Musik.


Sechs Mitarbeiterinnen des Beethoven-Haus arbeiten aber nicht nur in dem Museum. Sie kommen auch in Bonner Schulen. Und machen einen ganz besonderen Unterricht: Ein Schul-jahr lang gibt es regelmäßig „Beethoven-Stunden“. Es geht dabei um Beethovens Musik, sein Leben und die Zeit, in der er gelebt hat. Dadurch kommen viele Kinder auf die Idee, auch ins Beethoven-Haus zu gehen – auch Kinder, deren Eltern normalerweise sehr selten mit ihnen ins Museum gehen.


Infos zum Beethoven-Haus

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