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Monarchie

Monarchie bezeichnet eine bestimmte Staatsform. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet Alleinherrschaft. Im Gegensatz zur Republik übt in einer Monarchie eine einzelne Person, die Monarchin oder der Monarch, die Herrschaft aus.
 
Das Recht zu regieren wird oft innerhalb der Familie weitervererbt (dies heißt dann "Erbmonarchie"). Zum Beispiel ist Queen Elizabeth von England eine Monarchin oder König Juan Carlos von Spanien ein Monarch. In diesen beiden Ländern (wie auch in vielen anderen, in denen es heute noch Königinnen, Könige oder Fürsten gibt) kann die Königin oder der König aber keineswegs alles alleine entscheiden. Vom Volk gewählte Parlamente und demokratische Regierungen machen in der heutigen Zeit die Gesetze und bestimmen die Richtung der Politik. Die Monarchen, also zum Beispiel die Queen, stimmen sich zwar mit ihnen ab, haben aber vorwiegend nur noch die Aufgabe, Gesetze zu unterzeichnen, Minister und Ministerinnen zu ernennen und den Staat bei offiziellen Anlässen zu repräsentieren. Dies nennt man parlamentarische Monarchie oder auch konstitutionelle Monarchie. Das besagt, dass die Stellung und die Aufgaben des Königs in einer Verfassung festgelegt werden (der lateinische Begriff constitutio heißt Verfassung).
 
In früheren Jahrhunderten waren Pharaonen, Kaiser, Könige und Fürsten oder auch Priester wirklich die Alleinherrschenden über ihr Volk, ohne dass ihnen jemand reinreden durfte. Ihre Machtbefugnis war total, man nannte das eine absolute Monarchie.
 
Quelle: G. Schneider & C. Toyka-Seid, HanisauLand.de,
die Kinderinternetseite der Bundeszentrale für politische Bildung