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Gesucht: Forschernachwuchs

15. Februar 2010

Kontext

Jugend forschtDie Klügsten der Klugen im Kanzleramt"Viva la Neugier"
Wie wirkt Achterbahnfahren auf den menschlichen Körper? Wie unterhalten sich Giraffen miteinander? Wie kann man Lateinvokabel einfacher lernen? Das sind Fragen, die junge Forscher interessieren. Im Wettbewerb „Jugend forscht“ sind sie den Dingen auf den Grund gegangen und haben Antworten gefunden.

Ab Anfang Februar können die jungen Forscherinnen und Forscher ihre Ergebnisse in ihren Regionen vorstellen. Auf 78 Veranstaltungen präsentieren sie einer Jury und dem Publikum ihre Vorstellungen von neuen Welten – so das Motto des diesjährigen Wettbewerbs.

Die besten jungen Forscherinnen und Forscher aus den Regionen qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe ihres Bundeslandes. Die Sieger der Wettbewerbe können anschließend an der 45. Runde des Bundeswettbewerbes teilnehmen. Das ist der Höhepunkt der Wettbewerbsrunde und findet in diesem Jahr vom 13. bis 16. Mai in Essen statt. "umbruch"

Die Klügste der Klugen im Kanzleramt

Zu gewinnen gibt es neben Geldpreisen bei „Jugend forscht“ auch zahlreiche Sonderpreise. So zeichnet Bundeskanzlerin Angela Merkel jährlich Jugendliche aus, deren Erfindungen sie besonders begeisterten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Steffen Strobel, Gewinner des Sonderpreises der BundeskanzlerinFoto: REGIERUNGonline/Kugler Vergrößerung Einmal unter die Haut sehen

Im letzten Jahr hat zum Beispiel ein junger Forscher ein Gerät entwickelt, mit dem man unter die Haut schauen kann. Die Bilder werden mit einer Kamera aufgenommen und auf einem Computerbildschirm sichtbar gemacht. Die Bundeskanzlerin wollte gleich die erste Testperson sein und hielt ihre Hand unter die Kamera. Das war ein Gedrängel, jeder wollte der Kanzlerin unter die Haut schauen.

Zu gewinnen gibt es aber auch mehrwöchige Praktika in Forschungseinrichtungen. Die sind bei den jungen Forscherinnen und Forschern besonders beliebt. Denn bei der Arbeit im Labor können sie den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über die Schulter schauen. Wie der Alltag von Forschern aussieht, können Jungen und Mädchen so live miterleben. Außerdem können sie eigene Forschungsaufgaben unter fachkundiger Anleitung durchführen. "umbruch"

Forscht mit!

Wäre das nicht auch etwas für euch? Am Wettbewerb beteiligen könnt ihr euch ab der vierten Klasse. Für Schülerinnen und Schüler bis zum Alter von 14 Jahren gibt es einen Juniorbereich. Der  heißt „Schüler experimentieren“. Ältere Schüler bis 21 Jahre starten im Bereich „Jugend forscht“.

Habt ihr eine Forschungsidee, die ihr schon immer untersuchen wolltet? Dann schaut auf die Internetseiten von „Jugend forscht“. Dort erfahrt ihr alles, was ihr zum Wettbewerb wissen müsst. Mal sehen, vielleicht sehen wir uns ja bei der Kanzlerin.