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Vom Sportler zum Olympiasieger

16. Februar 2010
Felix Loch jubelt am Ziel über seinen Sieg
Foto: picture-alliance/landov
Felix Loch gewinnt Gold in Vancouver
Er ist der jüngste Rodelolympiasieger aller Zeiten: Felix Loch. Gerade einmal 20 Jahre alt, fuhr er Bestzeiten und gewann die erste Goldmedaille für Deutschland bei den Olympischen Winterspielen.

Nur ein Jahr älter ist eine andere Medaillengewinnerin: Stephanie Beckert gewann die Silbermedaille über 3000 Meter im Eisschnelllauf. Und auch Magdalena Neuner gehört zu den jungen Erfolgreichen. Die 23-Jährige holte sich Silber im Biathlon.

Bundeskanzlerin Angela Merkel freute sich über diese Medaillen. In Telegrammen gratulierte sie allen deutschen Medaillengewinnern zu ihren Siegen.

Felix Loch habe als jüngster Goldmedaillengewinner in seiner Sportart olympische Geschichte geschrieben, schreibt sie in ihrem Telegramm: „Zu dieser fantastischen Leistung gratuliere ich Ihnen ganz herzlich.“ "umbruch"

Der Traum: Olympiasieger

Wer bei Olympia ganz oben auf dem Treppchen stehen will, muss früh mit dem Sport anfangen. Magdalena, Stephanie, Felix und viele andere erfolgreiche Sportler begannen schon als Kinder damit. 

Ob Wintersport, Leichtathletik, Fußball oder Schwimmen, an vielen, vielen Nachmittagen haben Spitzensportler in ihrer Kindheit trainiert. Viel Zeit fürs Spielen mit Freunden blieb oft nicht. Aber alle hatten einen Traum: Sie wollten siegen und vielleicht einmal bei den Olympischen Spielen dabei sein.

Auf dem Weg zum Erfolg brauchen Kinder und Jugendliche viel Unterstützung. In Schulen oder Sportvereinen trainieren zahlreiche ehrenamtliche Helfer die Kleinen.

Doch es ist auch viel Geld nötig, damit aus kleinen Sporttalenten Olympiasieger werden. Hierbei kann die Bundesregierung helfen. Mit ihrer Sportförderung unterstützt sie insbesondere Olympiastützpunkte, Bundessportfachverbände und die Bundesleistungszentren. In ihnen trainieren die besten deutschen Sportlerinnen und Sportler. "umbruch"

Briefmarken kaufen und den Sport fördern

Bundesinnenminister de Maizière und junge EishockeyspielerFoto: BMI/Hans-Joachim M. Rickel Vergrößerung Briefmarken für den Sport

Auch ihr könnt den Sport unterstützen. Kürzlich haben Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Sportbriefmarkenserie „Für den Sport 2010“ vorgestellt. Für diese Marken muss man etwas mehr zahlen: das normale Porto und einen Zuschlag.

Das normale Porto ist das, was ihr zahlen müsst, wenn die Post eure Briefe beispielsweise zu euren Großeltern bringt. Mit dem Zuschlag unterstützt ihr den Sport. So gibt es eine Briefmarke „Olympische Winterspiele“. Für die müsstest ihr 80 Cent bezahlen, 55 Cent für das normale Porto und 25 Cent für den Zuschlag.

Den Zuschlag erhält die Deutsche Sporthilfe. Sie verwendet das Geld, um die besten Nachwuchssportler zu fördern. Im vergangenen Jahr sind so über zwei Millionen Euro zusammengekommen.