Wenn jemand geschickt seine Worte wählt und verhandelt, dann sagt man auch, sie oder er ist diplomatisch. Diplomatie kommt aus dem Griechischen und bedeutet die "Kunst der Verhandlung".
Wenn verschiedene Länder miteinander etwas beschließen wollen, müssen die Vertreterinnen und Vertreter der Länder zuerst verhandeln, das heißt miteinander reden und sicherstellen, dass es keine Probleme geben wird. Erst dann, wenn alles vorbereitet ist, unterschreiben die Regierungschefs Verträge mit anderen Ländern zum Beispiel darüber, dass man eine gemeinsame internationale Schule gründen oder zusammen Geschäfte machen will.
Die Menschen, die im Auftrag ihrer Länder miteinander sprechen, nennt man Diplomatinnen oder Diplomaten. Diese Frauen und Männer haben in einer Diplomatenschule die Kunst des Verhandelns gelernt. In den fremden Ländern, wo die Diplomaten ihre Arbeit tun, genießen sie einen speziellen Schutz. Diesen nennt man Immunität.
Quelle: G. Schneider & C. Toyka-Seid, HanisauLand.de,
die Kinderinternetseite der Bundeszentrale für politische Bildung

