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Solidarpakt

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland in zwei Länder geteilt: im Westen die Bundesrepublik, im Osten die Deutsche Demokratische Republik (DDR). Seit dem 3. Oktober 1991 ist Deutschland wieder ein Land. Aber in den „neuen“ Ländern in Ostdeutschland lag vieles im Argen. Sie brauchten Hilfe. Deshalb beschlossen die „alten“ Länder zu helfen.

Wenn Menschen, die zusammenleben, einander unterstützen, nennt man das Solidarität. Das große Gesetzespaket für neue Fabriken, Straßen und Schulen heißt deshalb Solidarpakt.

Dieser Pakt sieht vor, dass die Bundesregierung etwa 25 Jahre lang Geld für den Aufbau der neuen Länder gibt: zur Zeit etwa 10 Milliarden Euro jedes Jahr.